Quadratisch, praktisch, gut: QR-Codes

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Seit einigen Monaten sieht man sie überall: in Zeitungen und Magazinen, in der U-Bahn-Station auf einer Plakatwand, auf Produkten im Supermarkt oder sogar an Hauswänden. Schwarz-weiße, grafische Gebilde, in verschiedenen quadratischen Formaten, die auf den ersten Blick keine Bedeutung haben. Dabei steckt in den QR-Codes (Quick Response Code) eine Hülle an Informationen, die mit dem Mobiltelefon ganz einfach gescannt werden können. Auch Prima PR greift auf diese QR-Codes zurück. Denn QR-Codes sind das Mittel der Zukunft, um Printmedien und andere Objekte der realen Welt mit dem mobilen Internet in Verbindung zu bringen.

Wie funktioniert ein QR-Code?

QR-Codes sind eine zweidimensionale Darstellung von Texten, Bildern und Tönen. Jeder Code enthält einen Schlüssel, der zu weiteren Informationen im Internet verlinkt. Statt lange Website-Adressen, Telefonnummern oder Wegbeschreibungen zu notieren, genügt ein Mobiltelefon mit Internetzugang und eine App, die QR-Codes lesen kann. User müssen dazu einfach eine passende Applikation (z.B. QR Droid für Android oder QR Reader für iPhone) downloaden und die Kamera des Handys auf den Code halten. Manche Mobiltelefone lesen den Code automatisch, andere schießen ein Foto. Danach wird man sofort auf eine entsprechende Website weitergeleitet.

Wie erstelle ich einen QR-Code?
QR-Codes wurden bereits 1994 von einer japanischen Firma entwickelt. Verwendung finden Sie aber erst seit knapp zwei Jahren. Unter http://goqr.me/de können Sie selbst einen QR-Code erstellen. Sie können einen Code erzeugen, der auf eine Website verlinkt, der einen Text auf dem Mobiltelefon anzeigt oder sogar Ihre eigene Visitenkarte erstellen. Wenn jemand den QR-Code mit seinem Smartphone liest, erscheinen so direkt Ihre Kontaktdaten auf dem Display des Verwenders. Sie können den Code anschließend als Bild abspeichern und für Ihre Zwecke verwenden.


Probieren Sie es einfach aus!
Zücken Sie Ihr Smartphone, laden Sie sich eine der erwähnten Apps herunter und scannen Sie unseren QR-Code, der hier abgebildet ist. Viel Spaß beim Lesen!

http://qrcode.wilkohartz.de/ - Wenn Sie mehr über das Thema wissen wollen.

Eiertanz nicht nur zu Ostern

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Wie eine Chefin oder ein Chef MitarbeiterInnen begeistern kann, beschreibt Ralf R. Strupat in seinem Buch „Der Eiertanz“. Es reicht nicht aus, motivierte MitarbeiterInnen zu haben. Nur wenn sie begeistert sind, arbeiten sie mit Freude. Diese Erkenntnis teile ich mit dem Autor eins zu eins.

Wie es gelingt, den „Geist“, die Wertvorstellungen und die Kernziele, die das tägliche Handeln in einem Unternehmen prägen den MitarbeiterInnen „einzuhauchen“, darüber schreibt Strupat plakativ, unterhaltsam und praktisch. „Wollen Sie Aufseher einer Galeere oder Kapitän eines Schiffes sein?“ Dieses Sinnbild des Unternehmens als Schiff zieht sich durch das gesamte Buch. Vorschläge für kleine Überraschungen lösen Begeisterungsmomente aus, die dem Unternehmensschiff frische Windstöße versetzen.  Kleine Tests zum selber Ausfüllen und Ankreuzen und passende Zitate von Dichtern, Philosophen und erfolgreichen Unternehmern sorgen für Abwechslung.

Vieles von dem was Strupat schreibt, habe ich in meiner 20jährigen Chefinnenpraxis bereits erprobt. Mitarbeiterinnen zu beGEISTern, ist für mich die anspruchsvollste Aufgabe als Unternehmerin. Das Buch gibt wertvolle Anstöße und bestätigt, was schon meine Deutschprofessorin sagte: „Wie der Herr so s’ G’scher.“ Und recht hat sie!

www.begeisterung.de

Strupat, Ralf R. (2011): Der Eiertanz. Zürich: Orell Füssli.
ISBN: 978-3-280-05394-2

Warten? Nein danke! Wir haben doch keine Zeit!

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Blog_Carina_Bradl_Internet_Ungeduld

Das Internet macht die Menschen ungeduldig. Dies hat eine aktuelle Statistik von „Onine Graduate Programs“ kürzlich herausgefunden. Während wir ständig von Information überflutet werden, sinkt gleichzeitig unsere Toleranz für Wartezeiten. So gibt einer von vier Befragten an, eine Internetseite umgehend zu verlassen, wenn diese länger als vier Sekunden braucht, um sich auf dem Bildschirm aufzubauen. Auch die Suchmaschine Google kämpft mit der wachsenden Ungeduld der Menschen. Täglich beantwortet Google über drei Milliarden Suchanfragen, das sind 34.000 Anfragen in der Sekunde. Würde die Antwortgeschwindigkeit nur um vier Zehntelsekunden gedrosselt, sänke die Zahl der Anfragen um acht Millionen, so Google.

Wir haben uns an die hohen Geschwindigkeiten im Netz gewöhnt. Und wir haben diese Schnelligkeit auch in die „Offline-Realität“ übertragen. Denn durch das Internet sind wir gewohnt, schnell Antworten zu bekommen. Die Menschen kultivieren im Netz ihre Ungeduld. Zeit und Qualität sind allerdings meist konkurrierende Ziele. Und möglicherweise steht auch die Arbeitsweise, die wir uns durch das Internet aneignen, der Qualität entgegen. Denn wenn alles immer schneller gehen muss, nehmen wir uns nicht mehr die Zeit, um beispielsweise eine E-Mail Korrektur zu lesen. Das geht sogar so weit, dass wir uns nicht einmal mehr bei der Anrede große Mühe machen (Sie können sich sicher vorstellen, wie oft ich eine E-Mail bekomme, in welcher mein Name falsch geschrieben wurde. Daraus resultiert meist ein wenig Ärger gepaart mit einem kleinen Lacher. Unglaublich, wie kreativ Menschen beim Nachnamen „Bradl“ werden können.)

Neben der Geduld, bleibt durch unsere schnelllebige und dynamische Zeit eine andere Fähigkeit auf der Strecke: Der Genuss. Denn jedes Werkzeug, so auch das Internet, wirkt auf unsere Gesellschaft zurück. Das Internet wird aber mittlerweile nicht mehr als Werkzeug wahrgenommen, sondern als Teil unseres alltäglichen Lebens.

Wir müssten das Internet unseren Bedürfnissen anpassen. Denn die Technik sollte sich dem Menschen anpassen, nicht umgekehrt. Ich fürchte jedoch, dass wir noch viele E-Mails schreiben, viele Blogs erstellen und viele Begriffe „googeln“ werden, bis wir diesen Rat beherzigen.

Lachen im Büro

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Lachen ist die beste Medizin“. Doch Humor hilft nicht nur Kranken, sondern ist sogar auch im Büro unverzichtbar.

Durch einen Zeitungsartikel wurde ich auf dieses Thema aufmerksam, darüber nachgedacht, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass etwas Wahres dran ist.

Man stelle sich vor, man kommt ins Büro – Totenstille, niemand sagt etwas, niemand lacht. Die Kolleginnen sind demotiviert und verbreiten auch noch diese triste Stimmung. Gute Laune und ein freundliches Gesicht zaubern ein angenehmes Betriebsklima. Bei einer entspannten Situation können auch Ideen besser fließen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch im Top-Management sollte Humor ganz oben stehen. Vorgesetzte sollen die gute Stimmung und das Lachen vormachen. Dies hat den Effekt, dass Mitarbeiter nicht verkrampft sind und ein besseres Arbeitsverhältnis besteht.

In der Prima wird viel gelacht, schon in aller Früh. Der Tag beginnt schwungvoll und auch unsere Kunden und Partner werden von dieser Stimmung angesteckt. Das ist die Basis für ein zufriedenes Verhältnis zwischen Vorgesetzter/Mitarbeiter, Agentur/Kunde oder Agentur/Partner.

Mein Tipp: Lächelnd und humorvoll durch die Welt gehen. Dann kommt man viel weiter, als man denkt.

Die Europäische Wertestudie: Frühstücksfrust

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menschenmasse

Vor mehr als drei Jahren hat sich Prima PR einen neuen Slogan zugelegt: Gemeinsam Werte schaffen. Es war ein hartes Stück Arbeit, diesen Leitsatz zu entwickeln und mit Selbstverständnis zu füllen. Seit damals ist der Begriff Werte fast so etwas wie ein Modewort geworden. Immer dann, wenn es fällt, werde ich hellhörig. Wichtig zu wissen, was die Menschen bewegt. In der letzten Februarwoche 2012 erfuhr ich mehr, beim Zuhören der „Gedanken für den Tag“ auf Ö1, kurz vor den Sieben-Uhr-Nachrichten. Regina Polak, Autorin und Herausgeberin der Europäischen Wertestudie 2010, berichtete über den Aspekt „Wir und die „Anderen“.

Der Studie zufolge sind 94 Prozent der befragten Österreicher stolz auf ihre Staatsbürgerschaft. Leider ist die Wertschätzung von Menschen, die anders zu sein scheinen, nicht ganz so hoch. Der Index für Fremdenfeindlichkeit ist in Österreich seit 1994 um neun Prozent gestiegen. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten vertritt Einstellungen, die sogenannte Fremde ablehnen. Auch im Vergleich mit den westeuropäischen Ländern stellt die Wertestudie den Einheimischen kein gutes Zeugnis aus. Viele Menschen in diesem Land tun sich schwer mit dem „Anders-sein“, resümiert Werte-Expertin Polak.

Wie paradox! Im Zeitalter der Globalisierung, der Fernreisen, des digitalen Aneinanderrückens und des permanenten „On“-Seins in den sozialen Netzwerken scheuen sich die Österreicher mehr denn je vor der Begegnung mit dem Fremden. Ist nicht gerade das Unterschiedliche reizvoll und bunt? Hier hilft aus meiner Sicht nur eines: Kommunikation. Berichten, informieren, Bewusstsein bilden. Denn je vertrauter das Fremde, desto mehr schwindet die Angst.

Tipp: Regina Polak, Herausgeberin, "Zukunft.Werte.Europa. Die Europäische Wertestudie 1990-2010: Österreich im Vergleich", Böhlau Verlag 2011, 35 Euro